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Hormone sind die chemischen Botenstoffe im Körper deines Hundes. Sie steuern alles: vom Wachstum über den Herzschlag bis hin zum Blutzucker. Wenn eine Drüse zu viele oder zu wenige Hormone produziert, gerät das gesamte System aus den Fugen. Um Hormonstörungen beim Hund ganzheitlich zu behandeln, müssen wir die Ursache der Fehlsteuerung finden.
Während die Unterfunktion eher den „müden“ Stoffwechsel beschreibt, ist die Überfunktion wie ein Motor, der ständig im roten Bereich dreht. Beim Hund ist sie seltener als beim Menschen oder der Katze, aber oft ernsthafter Natur.
Krankheitsbild: Überproduktion von Schilddrüsenhormonen, die den Körper in einen dauerhaften Zustand der Übererregung versetzt.
Häufigste Auslöser: Oft hormonell aktive Tumore der Schilddrüse oder eine Überversorgung durch falsche Fütterung (z.B. Schlundfleisch beim Barfen).
Symptome: Gewichtsverlust trotz Heißhunger, Unruhe, Aggressivität, Herzrasen, vermehrtes Trinken.
Diagnostik: Bioresonanz Analyse, Bluttest (T4-Wert), Abtasten des Halsbereichs, Ultraschall.
Ganzheitliche Hilfe bei Schilddrüsenüberfunktion: Da der Körper bei einer Überfunktion ständig auf Hochtouren läuft, liegt der Fokus der Naturheilkunde bei Hormonstörungen darauf, das System zu drosseln und die Organe (vor allem das Herz) zu schützen.
Homöopathie bei Schilddrüsenüberfunktion: In der Homöopathie wählen wir das Mittel nach dem individuellen Erscheinungsbild deines Hundes aus: Lycopus virginicus D6 (Auch homöopathisch das Hauptmittel, um die Produktion zu drosseln und das Herz zu entlasten), Natrium muriaticum D12 (Oft angezeigt, wenn der Hund trotz Heißhunger abnimmt und eine eher trockene Haut oder Schleimhäute zeigt), Laurocerasus D12 (Wird häufig eingesetzt, wenn die Überfunktion zu starkem Hecheln und Kreislaufbelastungen führt).
Pflanzenheilkunde: Wolfstrapp (Lycopus virginicus) (Dies ist die wichtigste Pflanze bei einer leichten Schilddrüsenüberfunktion. Sie kann die Bindung von TSH an die Rezeptoren hemmen und hilft so, den Hormonüberschuss zu reduzieren. Besonders bei begleitendem Herzrasen ist Wolfstrapp sehr wertvoll), Herzgespann (Leonurus cardiaca) (Wie der Name schon sagt, unterstützt diese Pflanze das Herz, das bei einer Überfunktion unter Dauerstress steht. Es wirkt beruhigend bei Unruhe und Herzklopfen), Zitronenmelisse (Sie hilft, die allgemeine Nervosität und Reizbarkeit zu senken, die oft mit der hormonellen Übererregung einhergeht).
Energetische Unterstützung: Bioresonanz Analyse zum Aufspüren von endokrinen Disruptoren. Das sind Stoffe (wie Bisphenol A, bestimmte Pestizide oder Schwermetalle), die im Körper wie Hormone wirken und die Drüsen massiv stören können. Mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt können wir testen, ob solche Belastungen vorliegen, und diese gezielt ausleiten.
Da Hormone und Stoffwechsel eng verknüpft sind, haben wir einige Krankheitsbilder bereits detailliert in unserem Ratgeber für Stoffwechselerkrankungen behandelt:
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose): Das Gegenteil der Überfunktion – der Hund wird träge und nimmt zu. Hier hilft oft Jodum D12 homöopathisch und die energetische Unterstützung der übergeordneten Steuerzentren im Gehirn.
Cushing-Syndrom: Eine Überproduktion von Kortisol (Stresshormon). Hier liegt der Fokus auf der Entlastung der Nebennieren und der Leber.
Diabetes Mellitus: Die bekannteste Störung des Insulinstoffwechsels. Eine strikte Diät und die Unterstützung der Bauchspeicheldrüse sind hier lebenswichtig.
Hormonsysteme reagieren extrem sensibel auf kleinste Veränderungen. Eine rein unterdrückende Therapie mit Medikamenten ist oft notwendig, kann aber durch die Naturheilkunde hervorragend ergänzt werden.
Bioresonanztherapie bei Hormonstörungen: Der große Vorteil ist hier die Arbeit an der Hormonachse (Hypothalamus-Hypophyse-Nebenniere/Schilddrüse). Wir harmonisieren die energetische Steuerung, damit die Drüsen wieder im richtigen Rhythmus arbeiten.
Mykotherapie: Pilze wie der Cordyceps sind wahre Meister der Hormonregulation. Sie wirken adaptogen, das heißt, sie helfen dem Körper, sich an Stress anzupassen und Hormone auszugleichen.
Entgiftung & Immumunterstützung: Chemische Belastungen (wie wiederholte Wurmkuren oder Umweltgifte) können als „endokrine Disruptoren“ wirken und die Hormonrezeptoren blockieren. Eine Reinigung mit Chlorella oder Spirulina schafft hier Platz für die körpereigenen Signale.
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Anpassung der Fütterung: Achte penibel darauf, dass kein Schlundfleisch oder Kehlkopf im Futter enthalten ist. Diese enthalten oft noch Schilddrüsenreste, die eine Überfunktion künstlich befeuern.
Stress minimieren: Hunde mit Überfunktion sind oft „dünnhäutig“. Schaffe klare Routinen und Ruhezonen.
Jod-Kontrolle: Vermeide bei einer Überfunktion vorübergehend Algenpräparate mit sehr hohem Jodgehalt (wie Kelp), um die Produktion nicht zusätzlich anzukurbeln.
Hormonelle Probleme zeigen sich oft zuerst im Verhalten (Angst, Aggression) oder an der Haut. Mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt und einer gezielten Haaranalyse können wir testen, ob Umweltbelastungen oder Schwermetalle die Drüsen deines Hundes stören.
Hast du das Gefühl, dein Hund ist hormonell nicht im Lot?
Lass uns gemeinsam schauen, welche Drüse Unterstützung braucht, um das sanfte Gleichgewicht wiederherzustellen.